Wo ist mein Kamera? Unglaublich – aber wahr!

Seit Tagen suche ich nach meiner kleinen Digitalkamera. Ich habe jeden Schrank, jede Schublade, Kisten, Körbe, Taschen und Jacken durchsucht. Und das nicht nur einmal. Gestern wußte ich nicht mehr, wo ich noch suchen soll, da ich bereits alle Ecken mehrfach durchwühlt habe.

Ich habe allerlei Dinge wieder gefunden, nach denen ich zur Zeit aber gar nicht gesucht habe – nur diese verflixte lila Digitalkamera ist einfach nicht aufgetaucht.

Der heiligen Antonius ist in der ganzen Welt auch als der Heilige bekannt, der Verlorenes wiederfindet: die alltäglichen Dinge, mehr oder weniger wichtige Dokumente, aber auch den Glauben. Das folgende Gebet an den heiligen Antonius soll genau dem helfen, der etwas verloren hat. https://www.santantonio.org/de/content/hilf-mir-etwas-wiederzufinden

Der heilige Antonius von Padua

Gestern Abend wurden wir von sehr lieben Menschen zum Essen eingeladen. Eine Nachbarin, die ebenfalls zu Gast war, erzählte uns eine Geschichte: Vor längerer Zeit hatte sie ihren Schlüsselbund verloren. Sie hat alles durchsucht, konnte ihn aber nicht finden. Überall bekam sie den gleichen Rat: „Bitte den heiligen Toni um Hilfe“!

„Gut“, dachte sie, „schaden kann es ja nicht.“ Sie legte 5 Franken auf den Tisch (Bezahlung für die Hilfe des hl. Toni in Form einer Spende) und bat den heiligen Toni dabei behilflich zu sein, ihren Schlüssel wiederzufinden. Kurze Zeit später fand sie den Schlüssel wieder.

Die Bezahlung geriet durch die Tageswirren in Vergessenheit. Als ein paar Tage darauf plötzlich ihr Portemonnaie nicht wieder aufzufinden war. Wieder suchte sie alles ab, das Portemonnaie blieb verschwunden.

Sie wandte sich erneut an den heiligen Toni und versprach, die Spende sofort zu leisten, wenn sie doch ihr Portemonnaie mit ihren gesamten Papieren wieder finden würde. Kurz darauf fand sie das Portemonnaie in ihrem Gummistiefel. Dieses Mal ging sie sofort zur Bank und machte eine größere Spende an eine bedürftige Organisation.

Alle am Tisch schauten mich an und meinten:“Bitte den heiligen Toni um Hilfe, dann findest du auch deine Digitalkamera wieder.“

Am nächsten Morgen sitze ich mit meinem Mann am Küchentisch, als mir der heilige Toni wieder in den Sinn kam. Ich zückte mein Portemonnaie und legte 5 Franken auf den Tisch. Dann sagte ich:“ Lieber „Santa Toni“ bitte hilf mir bis morgen früh meine Digitalkamera wieder zu finden. Ach übrigens, sie ist klein und lila.“ Mein Mann sagte:“ Das wäre jetzt aber der Hammer, wenn Du sie nun finden würdest.“

Zwei Stunden später fühlte ich mich veranlasst, noch einmal in dem Körbchen im Regal über meinem Schreibtisch nachzuschauen. Darin liegt eine Tasche mit einem alten Fotoapparat von meiner Mutter. Diese Tasche hatte ich zuvor ebenfalls mehrmals geöffnet und konnte die Kamera darin nicht finden. Aber dieses Mal staunte ich nicht schlecht!!

Unter der alten Kamera meiner Mutter kam plötzlich meine seit Tagen gesuchte „lila Kamera“ zum Vorschein. Ich juchzte vor Entzücken und konnte es kaum glauben. Mein Herz machte einen Sprung und sofort bedankte ich mich beim heiligen Toni.

Da ich nicht wollte, dass mich das selbe Schicksal der lieben Nachbarin ereilt, überwies ich unverzüglich eine kleine Spende an eine hilfsbedürftige Organisation in unserem Kanton.

Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. (Dalai Lama)

Es gibt soviel mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als wir sehen können – wer an Wunder glaubt, der wird sie erleben! Ich wünsche Euch, dass ihr findet, wonach ihr sucht. In diesem Sinne

Grüssli Frieda


Ein Gedanke zu “Wo ist mein Kamera? Unglaublich – aber wahr!

  1. Ich hatte auch mal ein schönes Erlebnis, als ich mein Fahrrad eines Tages nicht mehr am gewohnten Ort beim Bahnhof vorfand (sie werden da halt oft entwendet). Nach drei Wochen suchen im Dorf machte ich einen Deal mit Gott. Ich schlug vor, dass er mich das Fahrrad wieder finden lässt, und ich überweise einen stattlichen Betrag an eine Hilfsorganisation (anstelle eines Fahrradkaufs)
    Nach drei Tagen stand das Fahrrad wieder am Bahnhof 🙂 und ich habe natürlich einbezahlt

    Gefällt 1 Person

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